Konferenz  /  26. August 2026  -  28. August 2026

SMAR 2026

SMAR 2026 (8th International Conference on Smart Monitoring, Assessment and Rehabilitation of Civil Structures) ist eine internationale Fachkonferenz für intelligente Überwachung, Bewertung und Sanierung von Bauwerken. Hier treffen Vertreter aus Wissenschaft, Ingenieurwesen und Infrastrukturpraxis zusammen, um neueste Entwicklungen in Prüf- und Überwachungstechnik, Strukturmodellierung und Bewertungsmethoden zu präsentieren und zu diskutieren.

Das Fraunhofer IKTS zeigt in der begleitenden Ausstellung innovative Lösungen für die Überwachung kritischer und ziviler Infrastruktur. Im Fokus stehen zwei Technologien, die zentrale Herausforderungen im modernen Infrastrukturmonitoring adressieren.

Strukturüberwachung mit optischen Fasern

Die Dehnungsmessung mit optischen Fasern ist ein Messverfahren auf Basis optischer Rückstreuung in Glasfasern, mit dem sich Strukturveränderungen kontinuierlich und hochauflösend erfassen lassen. Verändern sich Bauteile durch mechanische Belastungen oder Temperaturschwankungen, ändern sich auch die Laufzeit und das Streuverhalten des Lichts in der Faser. Auf diese Weise können Dehnungen, Risse und Verformungen über die gesamte Bauteillänge sichtbar gemacht werden. Die optischen Fasern werden dafür auf das Bauteil aufgebracht oder direkt in den Beton integriert und die veränderten Lichtsignale mit einem optischen Auslesegerät analysiert.

Strukturüberwachung mit Laser-Speckle-Photometrie

Die Laser-Speckle-Photometrie (LSP) ist ein optisches Messverfahren für das Brückenmonitoring, mit dem sich Strukturveränderungen berührungslos und flächig erfassen lassen. Verändern sich Bauteile unter Verkehrslast, können Verformungen, Schwingungen und dynamische Reaktionen ebenso sichtbar gemacht werden wie lokale Deformationen, Mikrorisse oder Abplatzungen in Beton und Stahl. Auf diese Weise lassen sich sowohl Veränderungen im Tragverhalten als auch Materialschädigungen frühzeitig erkennen. Da das Verfahren aus der Distanz arbeitet, sind in der Regel keine Eingriffe in den Verkehr erforderlich und die Messdaten können kontinuierlich softwaregestützt ausgewertet werden.