»HyDresden« will sächsische Landeshauptstadt als Innovationsstandort für grüne Wasserstofftechnologien international positionieren

Pressemitteilung /

Heute trafen sich der Managing Director von Linde Engineering Dresden, der CEO von Sunfire sowie der Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme IKTS, um die Initiative »HyDresden« der Öffentlichkeit vorzustellen. Die Initiative will die Stadt als Innovator und Pionier für grüne Wasserstofftechnologien international positionieren und gemeinsam für den Standort werben. Ein Ziel von HyDresden ist es, Fachkräfte in diesem Segment zu gewinnen. Mit der Gründung bündeln die Initiatoren jetzt ihre Kräfte.

© BLEND3 Frank Grätz
Auftaktveranstaltung von HyDresden: Nils Aldag (CEO Sunfire), Dr. Reinhart Vogel (Managing Director Linde Engineering Dresden), Prof. Alexander Michaelis (Institutsleiter Fraunhofer IKTS), Jan Pratzka (Wirtschaftsbürgermeister Stadt Dresden); Martin Dulig (Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Freistaats Sachsen) und Steve Nitzschner (CEO Wildstyle Network).

Die Transformation zu einer dekarbonisierten Wirtschaft ist eine der größten Herausforderungen und gleichzeitig eine der größten Chancen unserer Zeit. Einer Deloitte-Studie von Juni 2023 zufolge wächst der grüne Wasserstoffmarkt bis 2050 auf 600 Millionen Tonnen Handelsvolumen und einen Umsatz von 1,4 Billionen Dollar weltweit. Bereits heute zählt Dresden – mit Unternehmen und Institutionen, die auf diesem Gebiet schon seit Jahrzehnten Technologien, Komponenten und Systeme entwickeln – zu den führenden Regionen Europas. Das soll jetzt mit HyDresden national und international sichtbarer gemacht werden.

»An kaum einem Standort sind Forschung und Entwicklung, Tech-Pionier und globales Unternehmen im Bereich der Wasserstofferzeugung und -vermarktung räumlich so nah beieinander. Für jeden, der die Zukunft einer nachhaltigen Wirtschaft aktiv mitgestalten möchte, sind dies einmalige Voraussetzungen«, versichert Nils Aldag, Co-Gründer und CEO von Sunfire.

Unterstützung für HyDresden kommt von der Stadt Dresden und dem Freistaat Sachsen. »Die Stadt Dresden ist entschlossen, eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Wasserstoffwirtschaft zu schaffen. Die Gewinnung von Talenten hat für uns eine hohe Priorität«, betont Jan Pratzka, Wirtschaftsbürgermeister der Stadt Dresden.

Der sächsische Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig: »Für die sächsische Wirtschaft ist Wasserstoff eine riesengroße Chance und Notwendigkeit zugleich. Für junge Talente bietet der neu entstehende Wirtschaftszweig unzählige Karrierechancen und gleichzeitig die Motivation, die Welt ein Stück besser und grüner zu machen. Ich freue mich daher über die gemeinsame Initiative von Industrie und Wissenschaft, die diese Möglichkeiten aufzeigt.«
 

Eine Plattform, die die Attraktivität des Standortes und den Austausch von Talenten fördert

HyDresden will die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Dresdener Wasserstoff-Technologien nachhaltig entwickeln und sicherstellen. Deshalb konzentriert sich die Initiative

im ersten Schritt auf die Anwerbung von Fachkräften. Auf der Website hydresden.com entsteht dafür in den nächsten Wochen ein Hub für Talente, der nicht nur das Dresdner Wasserstoff-Ökosystem vorstellt, sondern die Stadt auch als lebenswerte Metropole in den Vordergrund rückt.

»Wir stehen insbesondere bei Hochtechnologien in einem internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe. Für uns ist es daher entscheidend, neben unserer Attraktivität als Arbeitgeber auch die außerordentlich hohe Lebensqualität der Stadt für Fachkräfte und ihre Familien deutlich zu machen«, erläutert Dr. Reinhart Vogel, Managing Director bei Linde Engineering am Standort Dresden.

»Wir sind stolz darauf, Teil dieses Projekts zu sein. Wir haben uns gemeinsam von Pionieren zu Technologieführern entwickelt – mit weltweiten herausragenden Alleinstellungsmerkmalen. Diesen Geist leben wir jeden Tag und laden jeden ein, sich selbst ein Bild davon zu machen«, wirbt Prof. Alexander Michaelis, Institutsleiter des Fraunhofer IKTS.

Neben der direkten Fachkräfteansprache, die bereits im Januar startet, plant HyDresden weitere Innovationsprojekte zur Vernetzung und zur Talentförderung. Darüber hinaus wird im Frühjahr ein Camp organisiert, bei dem Talente die Stadt Dresden und ihre Wasserstoff-Akteure kennenlernen können.

 

Über HyDresden: HyDresden ist eine Initiative, gegründet von Linde, Sunfire und dem Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS. Sie zielt darauf ab, die grüne Wasserstofftechnologie in der Metropolregion Dresden zu fördern. HyDresden setzt sich im Besonderen für Fachkräfteentwicklung, Innovation, Unternehmertum und Diversität ein.

Auf der dazugehörigen Plattform hydresden.com bündelt die Initiative Informationen über Projekte, Partnerschaften und vor allem zur historischen gewachsenen Pionierrolle von Dresden innerhalb der Wasserstofftechnologien. HyDresden.com dient als zentraler Anlaufpunkt, um die Fortschritte und Innovationen im Bereich grüner Wasserstoff in der Metropolregion Dresden zu verfolgen.

Wildstyle Network ist Sprecher der HyDresden Initiative. Das Dresdner Beratungsunternehmen übernimmt die zentrale Rolle in der Projektkoordination und bei der Entwicklung von Mission, Vision, Inhalten und Strategien.

Pressekontakt:

Wildstyle Network GmbH, Steve Nitzschner,
hydresden@wildstyle-network.com

Hinweis an die Redaktion: Das Logo von HyDresden und Bilder finden Sie unter folgendem LINK