ZfP-Zentrum

Für alle relevanten Fragestellungen der zerstörungsfreien Prüfung bietet das ZfP-Zentrum des Fraunhofer IKTS Prüfdienstleistungen der klassischen Routineprüfung, nach Norm und abgewandelt, an. Völlig neue Fragestellungen, Machbarkeitsstudien, die Entwicklung von Prüfkonzepten sowie die Validierung bzw. Qualifizierung neuer Verfahren und Prüfkonzepte gehören zum ZfP-Full-Service-Angebot des ZfP-Zentrums und können für Kunden, branchenunabhängig, je nach Prüfaufgabe sowohl vor Ort als auch im Prüflabor durchgeführt werden.

© Fraunhofer IKTS
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Der ZfP-Full-Service umfasst alle Arbeitsschritte von der Beratung bis hin zum individuellen Prüfergebnis. Dies beginnt beispielsweise in Form von Machbarkeitsstudien für individuelle Verfahrenslösungen, Änderungen, Erweiterungen, Adaptionen oder auch Neuentwicklungen von Prüfverfahren und setzt sich mit der Validierung, Konzeption und Erstellung von Prüflösungen und kundenspezifischen Dienstleistungen fort. Machbarkeitsstudien werden zu bestehenden ZfP-Verfahren an neuen Materialien und Anwendungen sowie in Anlehnung an bestehende Verfahren durchgeführt. Dabei werden verschiedene Lösungsansätze für eine definierte Fragestellung analysiert, um die Realisierbarkeit unter bestimmten Rahmenbedingungen zu prüfen. Das ZfP-Zentrum greift dabei sowohl auf kommerzielle Prüftechnik als auch auf sämtliche Neuentwicklungen der Fachabteilungen des Fraunhofer IKTS zurück. Damit können individuelle Fragestellungen unter Einsatz neuster Sensorik, Gerätetechnik und auch Algorithmik gelöst werden.

Sind für spezifische Anwendungen von ZfP-Verfahren im Bereich Ultraschall und Wirbelstrom noch keine Normungen etabliert, so optimiert, evaluiert und validiert das Prüfzentrum dieses Verfahren unter den kundenspezifischen Randbedingungen. Mit der Validierung wird auf Basis einer ausführlicheren Untersuchung bestätigt, ob und unter welchen Bedingungen ein nicht genormtes Prüfverfahren für eine bestimmte Fragestellung anwendbar ist.


Leistungsangebot
 

Ultraschallverfahren

  • Detektion von Volumenfehlern mit material- und verfahrensabhängiger Auflösung von Ø ≥ 100 μm
  • Ultraschall-Scan an ebenen, gekrümmten und auch rotationssymmetrischen Proben verschiedener Materialien (realisierbare Objektparameter: Gewicht < 100 kg, Geometrie < 500 x 300 x 300 mm)

Prüfkopfcharaktersierung

  • Nach DIN EN 12668-2, DIN EN 16392 sowie weiteren Methoden

Wirbelstromverfahren

  • Handprüfung an Bauteilen verschiedener Geometrien
  • Wirbelstrom-Scans, Ortsauflösung bis zu 200 μm
  • Prüfung auf Oberflächenfehler, Leitfähigkeit nach Kalibrierung sowie Schicht- und Wanddickenbestimmung
  • Untersuchungen mit verschiedenen Sensoren (Absolut- und Differenzsensoren), Messfrequenzen bis 100 MHz