Pressemitteilungen

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  • Baustein für die CO2-freie Energieversorgung / 2021

    Grüner Wasserstoff: Transport im Erdgasnetz

    Forschung Kompakt / 01. April 2021

    Forschende der Fraunhofer-Gesellschaft haben eine Technologie entwickelt, mit der sich Wasserstoff und Erdgas kostengünstig und effizient voneinander trennen lassen. Die Membran-Technologie macht es damit möglich, die beiden Stoffe gemeinsam durch das bundesweite Erdgasnetz zu leiten und am Zielort voneinander zu trennen. Für den Transport und die Verteilung des Energieträgers Wasserstoff ist dies ein großer Fortschritt.

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  • Ohne Rohstoffe aus Bergwerken ist technologischer Fortschritt nicht möglich – denke man an E-Mobilität oder Digitalisierung. Um jedoch die ökologischen Folgeschäden des Bergbaus zu verringern, erprobt ein Konsortium unter Leitung des Fraunhofer IKTS effiziente Technologien für die Aufbereitung von Gruben- und Bergbauwässern. Damit soll sich kontaminiertes Wasser so weit aufreinigen lassen, dass es als Brauchwasser nutzbar wird und zusätzlich Wertstoffe zurückgewonnen werden können. Für Pilottests unter Realbedingungen hat sich der Forschungsverbund den Zugriff auf einen Untertage-Versuchsstandort – eine Zinnerzgrube im Erzgebirge – gesichert.

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  • Luftreinigung und -desinfektion / 2021

    Virenfreie Luft durch neuartigen Raumlüfter

    Forschung Kompakt / 01. März 2021

    © Fraunhofer IKTS

    In geschlossenen Räumen ist die Corona-Gefahr besonders groß. Aerosole spielen eine entscheidende Rolle bei der Übertragung von Sars-CoV-2 und erhöhen die Konzentration der Corona-Viren in Büros und Co. Ein neuartiges Lüftungssystem von zwei Fraunhofer-Instituten filtert die Viren effizient aus der Raumluft, verbrennt sie kalt und lässt nichts anderes übrig als geringe Mengen an Kohlenstoffdioxid und Wasserstoff.

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  • Recyclingprozesse zur Kreislaufführung kritischer Batterierohstoffe
    © Fraunhofer IKTS

    Für das Gelingen der Energiewende sind leistungsfähige Batteriespeicher ein wesentlicher Baustein. Doch wie können diese künftig umweltfreundlich und nachhaltig produziert werden? Wie unterstützen digitale Prozesse dabei? Und wie lassen sich alte Batterien effizient recyceln und einer Kreislaufwirtschaft zuführen? Diese Fragestellungen bündelt das Fraunhofer IKTS am neuen Institutsstandort in Freiberg, der mit Unterstützung des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus aufgebaut werden konnte.

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  • © Fraunhofer IKTS

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert ab November 2020 die besten regionalen MINT-Cluster. Dies ist Teil einer zentralen Förderstrategie für die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Durch außerschulische Angebote für Kinder und Jugendliche soll die MINT-Bildung in der Breite gestärkt und somit langfristig Fachkräfte gesichert werden. Unter den geförderten Projekten ist auch das MINT-Cluster SENSOR SPACE unter Beteiligung des Fraunhofer IKTS. Rund um den Standort Hermsdorf in Ostthüringen sollen AGs, Events und Summer Schools für Kinder und Jugendliche angeboten werden mit besonderem Fokus auf die Wissensvermittlung zu Batterien und Sensorik.

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  • Hoffnung für Hüftgelenk-Patienten / 2020

    Fraunhofer entwickelt keramischen Oberflächenersatz für das Hüftgelenk

    Forschung Kompakt / 02. November 2020

    © Fraunhofer IKTS

    Der bei Operationen verwendete Oberflächenersatz für die Hüfte besteht aus der Metalllegierung Cobalt-Chrom-Molybdän. Doch nicht alle Patientinnen und Patienten vertragen dieses Metall und reagieren mit Allergien oder Infektionen. Manchmal muss sogar die Prothese wieder entnommen werden. Eine Neuentwicklung des Fraunhofer IKTS im Rahmen des Projekts CERAMIC Bonepreserver setzt nun auf keramischen Oberflächenersatz bestehend aus Femurkappe und Monoblock-Hüftpfanne. Diese sind besser verträglich – und dabei ebenso stabil und fest wie ihre Pendants aus Metall.

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  • Für sichere und verträgliche Implantate: ClicKit-Well

    Pressemitteilung / 14. Oktober 2020

    Zur Beurteilung der Verträglichkeit von Implantaten mit dem menschlichen Körper haben Forschende des Fraunhofer IKTS ein Testsystem entwickelt, das die biologische Untersuchung von Implantatmaterialien auf eine neue Stufe hebt. Mit dem patentierten »ClicKit-Well« werden Materialien vergleichbar getestet, indem identische Testoberflächen geschaffen werden. Zudem sind multiple Tests auf einem Prüfkörper möglich. Das spart Material und ermöglicht effizientere Analysen der Implantatverträglichkeit – eine Revolution auf dem wachsenden Markt medizinischer Implantate und ein zukünftiges Basistool im täglichen Laborgebrauch.

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  • Mit »BattLife« ist das Initialprojekt des neu gegründeten Batterie-Innovations- und Technologie-Centers BITC am Erfurter Kreuz gestartet. Im Rahmen des Projekts wird am BITC in den kommenden Jahren ein digitalisiertes Test-Center für Batterien und Batteriekomponenten entstehen. Industriepartner des Projekts ist die Contemporary Amperex Technology Thuringia GmbH (CATT), ansässige Tochter des chinesischen Batterieherstellers Contemporary Amperex Technology Co., Limited (CATL). CATL ist Weltmarktführer in der Entwicklung von Li-Ionen-Batterien für Elektrofahrzeuge und Energiespeicherung und wird in Arnstadt sein erstes europäisches Werk errichten, das künftig bis zu 2000 Arbeitsplätze schaffen wird. CATT arbeitet eng mit den Forschenden am BITC zusammen. Das Land unterstützt mit 5 Millionen Euro.

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  • CO2-Emissionen bei der Stahlproduktion: Von 100 auf 5 Prozent!

    Pressemitteilung / 29. September 2020

    Wie kann die Stahlindustrie dazu beitragen, den CO2-Ausstoß zu verringern? Genauer gefragt: Wie lassen sich die CO2-Emissionen bei der Produktion von Rohstahl um bis zu 95 Prozent möglichst effizient reduzieren? Antworten dazu liefert das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt MACOR der Fraunhofer-Institute IKTS, ISI und UMSICHT sowie der Salzgitter AG. Das Fraunhofer IKTS in Dresden brachte hierbei seine Expertise zur Prozesssimulation und der Hochtemperaturelektrolyse ein und koordinierte das Vorhaben.

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