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  • Der Geräuschpegel im Foyer des Fraunhofer-Institutszentrum Dresden-Nord ist ungewohnt: aufgeregtes Getrappel und Getuschel füllt den Raum. 18 Vorschulkinder der Kita »Pfiffikus« in Dresden-Striesen fiebern dem folgenden Programm entgegen. Das ungeduldige Warten wird bald belohnt. Jörn Augustin, technischer Mitarbeiter am Fraunhofer IKTS, begrüßt die Kinder und überreicht jedem sein eigenes Namensschild mit Institutslogo. So ausgerüstet geht es mit stolzgeschwellter Brust in ein beeindruckendes Technikum, in dem viele Versuchsaufbauten und Messsysteme stehen.

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  • Ein Unfall. Ein unglücklicher Sturz. Ein Schlag ins Gesicht. Schon kann es passiert sein. Die dünnen Kiefer- oder Gesichtsknochen brechen und weisen entstellende Defekte auf. Oder nehmen wir in Knochen metastasierende Tumore. Sie schränken die Lebensqualität der Patienten auch deshalb ein, da plötzlich ohne eine äußere Einwirkung der Knochen bricht. Keramische Knochenimplantate, millimetergenau der Anatomie des Patienten angepasst, könnten perspektivisch das Leiden der Betroffenen mildern.

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  • Würde er mitzählen, erreichte ein Schrittzähler allein nach fünfmaligem Hinauf- und Ablaufen der Gänge im IKTS sein Tagessoll. Über 250 Meter erstreckt sich das wohl längste Fraunhofer-Gebäude – entsprechend viel Fläche bieten die Wände. Seit Jahren engagieren sich Björn Matthey und Stefan Dietrich dafür, dass diese mit regelmäßig wechselnden Kunstausstellungen belebt werden.

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  • Die Forscher des Fraunhofer IWS meinen: »Nein«. Denn sie arbeiten daran, dass die künstliche Niere und andere Organe Realität werden. Dieses würde im Fall der Niere die Dialyse und Organspenden allgemein grundlegend entlasten zudem die Lebensqualität vieler Patienten verbessern. Erste vielversprechende Modellansätze existieren bereits. Auch wenn für die Herstellung ganzer Organe noch grundlegende Forschung nötig ist, haben die Wissenschaftler heute schon Mini-Organismen parat, die Medikamenten- und Kosmetikverträglichkeit ohne den Rückgriff auf Tierversuche simulieren. Doch wie funktionieren solche miniaturisierten Zellkultursysteme in der Größe einer Visitenkarte?

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  • 2.3.2017  von  Anika Peucker

    Beamen in der Immunologie - #FEMoS -Teil 1

    Elektronenstrahlen verbessern Impfstoffe, inaktivieren Bakterien und sterilisieren Medizingeräte

     

    Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen. Das Trinken fällt schwer. Der Hals schmerzt. Ich fühle mich müde und matt. Jeder kennt die Symptome. Jeden betraf es bereits einmal oder erinnert sich an jemand, der betroffen war. Die Rede ist von der jährlich wiederkehrenden Influenzawelle. Dieses Jahr soll laut Medienberichten der Scheitelpunkt überschritten sein. Die Abklingphase hat begonnen. Doch was haben die Grippewelle und Elektronenstrahlen gemein?

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  • 28.2.2017  von  Uwe Fiedler

    E-Mobilität mit Sicherheit

    Dem Elektroauto gehört die Zukunft. Die Batterien werden immer leistungsfähiger und die Reichweiten der Fahrzeuge dementsprechend größer. Wenn man ausreichend lange mit dem E-Car fahren und überall »nachtanken« kann, wird sich mancher, der heute noch zögert, ein solches Fahrzeug zulegen, vielleicht auch ich. Weil das nur funktionieren kann, wenn leichter gebaut wird, kommen neue Werkstoffe ins Spiel. Doch sind Kohlefaserverbundmaterialien (CFK) auch sicher?

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  • 22.2.2017  von  Uwe Fiedler

    Automobilelektronik mit hoher Zuverlässigkeit

    Der Anteil von Elektronikbauteilen im Auto nimmt stetig zu. Ohne zuverlässige Elektronik wird es zukünftig keine Sicherheit und keinen zeitgemäßen Komfort im Straßenverkehr geben. Beispiele für innovative Fahrzeugfunktionen sind automatisiertes Fahren und Infotainment. Dazu kommen neue Antriebe wie Hybrid- und Elektromotoren sowie die allumfassende Vernetzung. Um die Eignung von Halbleiterbauelementen neuester Technologien abzuschätzen, müssen Herausforderungen identifiziert und Lösungsansätze bewertet werden. Die Nanoanalytik stellt hierfür ein leistungsfähiges Instrumentarium zur Verfügung.

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  • Station 2: Hong Kong University

    Die Hong Kong University (HKU) liegt im Herzen der Stadt und wurde um den historischen Campus von 1911 kontinuierlich weiter ausgebaut, was bei den beengten Platzverhältnissen in Hongkong tendenziell in die Höhe geht. So erweckt der Campus denn auch den Eindruck, einem organischen Lebewesen gleich, in die Häusermassen der Stadt einzuwachsen und von diesen umschlungen zu werden.

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