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  • Autorin: Annegret Kolarow / 2021

    World Water Day 2021

    22. März 2021

    Dr. Patrick Bräutigam, Gruppenleiter Reaktionstechnik Wasser, arbeitet mit der Universität Jena an einem Reaktor zur Sonophotokatalyse für den Einsatz in der Wasserbehandlung.
    © Fraunhofer IKTS

    Auch wenn die Erde der »blaue Planet« genannt wird: nur etwa 2,5% des Wassers ist Süßwasser. Und auch davon ist nur etwa ein Drittel als Trinkwasser nutzbar. Die Ressource ist knapp und ungleich verteilt: Mehr als 2 Milliarden Menschen leben weltweit zu Hause ohne Zugang zu sauberem Wasser. Um auf diese Wasserkrise aufmerksam zu machen, richten die Vereinten Nationen jährlich am 22. März den Weltwassertag aus, begleitet von Kampagnen und Aktionen staatlicher und nichtstaatlicher Akteure. Wir haben mit Dr. Patrick Bräutigam, Leiter der Gruppe »Reaktionstechnik Wasser« am IKTS sowie Leiter der Gruppe »Wassertechnologie« an der Friedrich-Schiller-Universität, darüber gesprochen, wie Forschungseinrichtungen sich in der Wasserkrise einbringen können, warum man die Ressource auch in Industrieländern schützen muss und welche Technologien dafür zukünftig relevant werden.

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  • Autoren: Martin Kunath | Stephanie Anderseck / 2021

    Wenn man sich im Kreis dreht… – Szenarien für einen Recyclingkreislauf von Antriebsbatterien

    23. Februar 2021

    Recyclingprozesse zur Kreislaufführung kritischer Batterierohstoffe
    © Fraunhofer IKTS

    Die Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien wuchs in den vergangenen Jahren enorm. Experten schätzen, dass der Energiespeicherbedarf basierend auf der Lithium-Ionen-Technologie bis 2030 um fast das Siebenfache gegenüber 2020 steigen wird. Insbesondere der Automobilsektor wird dazu wesentlich beitragen. Die steigende Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien führt dazu, dass ge-rade weltweit 115 »Gigafabriken« mit mehreren Gigawattstunden Produktionskapazität aufgebaut werden. Es stellt sich daher die Frage, wie der Rohstoffbedarf für diese riesigen Mengen langfristig gedeckt wer-den kann...

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  • Dr. Sylvia Gebhardt vor dem Siebdruckautomat.
    © Fraunhofer IKTS

    Im Kampf um Leben und Tod zählt jede Minute. Werden Patienten direkt vor Ort, zum Beispiel nach einem Unfall, behandelt, erhöhen sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen u. a. mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. So können bereits am Unfallort notwenige Behandlungsschritte eingeleitet werden.

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  • Autoren: Susanne Hillmann | Andrea Gaal / 2021

    Batteriefertigung – wo können wir besser werden?

    04. Februar 2021

    Laden eines Elektroautos: Leistung und Lebensdauer von Batterien tragen wesentlich zu Erfolg und Akzeptanz von Elektrofahrzeugen bei.
    © Mikes Photography | pixabay.com

    Sicherlich haben auch Sie sich schon gefragt, ob Batterien für die E-Mobilität auch wirklich sicher sind; vor allem, wenn sie sich in Ihrem eigenen Auto befinden. Um die Qualitätssicherung zukünftig schneller und effizienter durchzuführen, entwickeln wir Röntgen- und Thermographiesysteme mit denen einzelne Batteriekomponenten bereits während der Herstellung geprüft werden können.

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  • Portrait von Dr. Juliane Spohn, Gruppenleiterin für Biologische Materialanalytik am Fraunhofer IKTS, im #diensttalk, dem Mitarbeitergespräch am Dienstag.
    © Fraunhofer IKTS

    Beim #diensttalk geben Mitarbeitende einen kleinen Einblick hinter die Kulissen von Europas größter Einrichtung für Keramikforschung und verraten, was sie bei ihrer Forschung antreibt.

    Eine Idee wird zur Innovation, wenn sie in die Anwendung gelangt: Herausragende Ideen werden über das Programm »Fraunhofer Attract« institutsübergreifend gefördert und marktnah in Richtung Anwendung gebracht. Dr. Juliane Spohn ist eine von derzeit 23 Attract-Forschenden innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft. Ihr Arbeitsort: Leipzig – am Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI. Ihre Vision: eine Revolution im biomedizinischen Labor. Und dafür bedarf es der Interdisziplinarität aus Biologie (IZI) und Werkstoffforschung (IKTS).

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  • Anschließend können die Parameter, wie die eben gemessene Suspensionsfilmdicke, die Rotationsgeschwindigkeit und die Belichtungsparameter für den Druckprozess je nach Materialspezifikation an der Anlage eingestellt werden.
    © Fraunhofer IKTS

    Wenige Schritte weiter leuchtet aus einem angrenzenden Labor bereits ein gelbes Licht. Es erinnert ein wenig an eine Dunkelkammer, in der Fotos entwickelt werden. Drinnen verabschiede ich mich von Steven. Ich treffe Laborantin Nadine Lorenz und Eric Schwarzer-Fischer, der die neue Kollegin derzeit einarbeitet. Und dann zeigt sich auch, dass der Foto-Gedanke gar nicht so abwegig ist: Hier erfolgt die badbasierte Photopolymerisation (engl. Vat Photo Polymerization, kurz VPP).

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  • Autorin: Fanny Pohontsch / 2020

    Multi Material Jetting (MMJ): Vier Werkstoffe – ein Bauteil

    31. August 2020

    Steven zeigt Leuchtstoffe für die Funktionalisierung von Borosilikat-Glaspulver – einmal blau, einmal grün lumineszierend. In einem Testkörper sollen beide Gläser miteinander kombiniert werden.
    © Fraunhofer IKTS

    Eine Komponente aus unterschiedlichen Materialien, die mehrere Funktionen, wie beispielsweise elektrische Isolation und Leitfähigkeit, vereint – derartige multifunktionale Strukturen ließen sich bislang nur mithilfe mehrerer kombinierter Herstellungsverfahren aus gefügten Einzelteilen fertigen. Aus diesem Grund entwickelten Steven und seine Kollegen das Multi Material Jetting, kurz MMJ.

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  • Autorin: Fanny Pohontsch / 2020

    Additive Fertigung mit Keramik, (Hart)-Metall und Glas

    31. August 2020

    Auf den Bilder sehen Sie 4 verschiedenen Verfahren der Additiven Fertigung - Multimaterial Jetting (MMJ; o.l.), Binder Jetting (BJ; u.l.), Fused Filament Fabrication (FFF; o.r.), badbasierte Photopolymerisation (VVP; u.r.).
    © Fraunhofer IKTS

    In dieser Fotoserie werden die grundlegenden Verfahren für die Additive Fertigung von Komponenten aus Keramiken und Hartmetallen vorgestellt. Dabei begleite ich unsere Forschenden mit der Kamera von der Produktidee bis zum fertigen Bauteil und möchte wissen: Welche Ausgangsstoffe sind für welche Zielanwendung geeignet? Welche Überlegungen sind zur Auslegung und Konstruktion des zu erstellenden Bauteils zu treffen? Und welche Technologieroute kommt wofür explizit in Frage?

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