BMBF-Kompetenzcluster greenBatt offiziell gestartet

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Mit einem digitalen Kickoff startete am 3. März 2021 das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Cluster greenBatt. Die Mission besteht darin, Rohstoffkreisläufe innerhalb des Batterielebenszyklus zu schließen und so die Grundlage für eine nachhaltige Elektromobilität zu schaffen.

Im Schulterschluss mit der Industrie arbeiten Forschende von insgesamt 34 Instituten deutscher Universitäten und Forschungseinrichtungen in greenBatt gemeinsam an der Entwicklung, Gestaltung und Anwendung innovativer Technologien, Methoden und Werkzeuge für einen energie- und materialeffizienten Batterielebenszyklus und geschlossene Stoff- und Materialkreisläufe. Die Forschung umfasst sowohl Batterie-Recyclingprozesse als auch Resyntheseprozesse, um den Einsatz der wiedergewonnenen Materialien in der Produktion zu ermöglichen. Daneben sollen die Verfügbarkeit und Qualität von Daten zur Entwicklung multidisziplinärer Lebenszyklusmodelle und -werkzeuge erhöht als auch Handlungsempfehlungen ausgesprochen werden.

Gemeinsam mit dem Kompetenzcluster BattNutzung bildet greenBatt die Querschnittsinitiative Batterielebenszyklus im Rahmen des Dachkonzepts Forschungsfabrik Batterie des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Das BMBF fördert greenBatt mit rund 30 Millionen Euro. Koordiniert wird das Kompetenzcluster durch Professor Christoph Herrmann (TU Braunschweig, Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST), Professor Alexander Michaelis (Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS) und Professor Bernd Friedrich (RWTH Aachen, Institut für Metallurgische Prozesstechnik und Metallrecycling IME).

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