Zur validen und reproduzierbaren Durchführung von zerstörungsfreien Prüfungen gehören Know-how und Erfahrung. Eine Vielzahl nationaler und internationaler Standards, die sich je nach Branche unterscheiden können, definieren die Randbedingungen für den Einsatz etablierter und neuer Verfahren. Gerade bei der Optimierung und Neuentwicklung von Methoden und Systemen müssen aktuelle Vorschriften eingehalten und neue Verfahren bzw. Gerätesysteme entsprechend aufgebaut werden.
Das Fraunhofer IKTS legt größten Wert auf die Geheimhaltung und Datensicherheit. Proben und Daten lagern in zusätzlich abgesicherten Räumen mit stark eingeschränkter Zugangsmöglichkeit. Alle Mitarbeitenden des ZfP-Zentrums sind sich der besonderen Geheimhaltungspflicht bewusst und werden regelmäßig geschult.
Die Ultraschallprüfung ist ein Qualitätssicherungsverfahren zur Volumenprüfung an Proben verschiedenster Geometrien und Materialien. Häufig wird es zur Prüfung von Verbindungsstellen wie Schweißnähten verwendet. Auch die Charakterisierung von Schichtdicken bis zu 100 µm ist mit diesem Verfahren möglich.
Das ZfP-Zentrum des Fraunhofer IKTS bietet die Ultraschallprüfung mit folgenden Leistungen an:
Das Wirbelstromverfahren ist ein sehr schnelles elektromagnetisches Prüfverfahren, das mit geringem Geräteaufwand arbeitet. Es kann sowohl zur Prüfung auf Defekte und Geometrievariationen als auch für die Schichtdickenbestimmung eingesetzt werden. Ein Fokus liegt auf Anwendungen mit Hochfrequenz-Wirbelstromtechnik, die hauptsächlich bei der Charakterisierung niedrig leitfähiger Werkstoffe wie Superlegierungen und Verbundwerkstoffen zum Einsatz kommen.
Das ZfP-Zentrum des Fraunhofer IKTS bietet die Wirbelstromprüfung mit folgenden Leistungen an:
Die Schallemissionsanalyse zählt zu den akustischen zerstörungsfreien Prüfverfahren, bei der einzelne Emissionen von Schall aufgenommen und untersucht werden. Dabei wird ausgenutzt, dass plötzliche Veränderungen im Gefüge eines Werkstoffs, welche durch verschiedene Belastungen (mechanisch, thermisch, chemisch) ausgelöst werden können, solche Schallereignisse emittieren. Aus der Laufzeit der Signale von der schallemittierenden Quelle zu einer Vielzahl von Sensoren kann die Position der Bauteilschädigung bestimmt werden. In Verbundwerkstoffen lässt sich beispielsweise über die Analyse der aufgenommenen Signale auf den zugrundeliegenden Schadensmechanismus wie Faserriss, Faser-Matrix-Crack oder Delamination schließen.
Das ZfP-Zentrum des Fraunhofer IKTS bietet die Schallemissionsprüfung mit folgenden Leistungen an:
Mit der Sichtprüfung lassen sich Oberflächen auf sichtbare Fehler untersuchen. Auch die Prüfung auf veränderte Farben, die Hinweise auf Fehler im Gefüge geben, beispielsweise in Schweißnähten, gehört zum Verfahren.
Das ZfP-Zentrum des Fraunhofer IKTS bietet die Sichtprüfung mit folgenden Leistungen an: