Mikromagnetische Prüfverfahren

Thema

Materialprüfung an einer Abraumförderbrücke im Tagebau.

Veränderung des Barkhausenrausch-Signals mit der Oberflächenspannung.

Materialermüdung ist eine der häufigsten Ursachen für kostspielige Reparatur- und Ausfallzeiten bei ferromagneti­schen Großkomponenten in Raffinerien, Kraftwerken, im Anlagenbau aber auch zivilen Infrastrukturen.

Um den Einsatz von Anlagen und Einrichtungen langfristig sicher zu stellen, widmen sich die Wissenschaftler am ZfP-Zentrum der Weiterentwicklung und Anwendung mikromagnetischer Prüfverfahren, die für ferromagnetische Materialien am besten geeignet sind.

Das Barkhausenrauschen ist eines dieser Verfahren, das am ZfP-Zentrum zur Charakterisierung ferromagnetischer Materialien angewendet wird. Mit einer Detektionstiefe von 1 cm zählt es zu den Oberflächenverfahren. Hauptsächlich wird das Barkhausenrauschen für die zerstörungsfreie Analyse von Eigenschaften wie Oberflächenhärte, Oberflächenspannungen, Er­müdungszustand oder Mikrostrukturen eingesetzt.


Leistungsangebot
 

  • Prüfung und Messung von Oberflächenspannungen in zugänglichen Bereichen ferromagnetischer Bauteile in Form einer Spannungsänderung oder mit Kalibrierung als quantitative Messung
  • Prüfung und Messung von Härte, Gefüge-Eigenschaften, Restaustenit, Restzementit und weiteren ähnlichen Parametern an ferromagnetischen Bauteilen in Form einer Eigenschaftsänderung oder mit Kalibrierung als quantitative Messung
  • Machbarkeitsstudien für neue Applikationen