Projektbeschreibung
»BegleitDiP« baut ein partizipatives und lernendes Nachhaltigkeits-Monitoring auf. Mit einem regionalisierten sozio-ökonomischen Impact Assessment nach ganzheitlichen Bewertungsansätzen unterstützt »BegleitDiP« die praktische Implementierung der im DiP-Bündnis erforschten Innovationen. Dazu werden im Projekt zwei einander ergänzende Bewertungsmodelle auf Grundlage der Life Cycle Analysis (LCA) entwickelt. Sie ermöglichen es, die verschiedenen in den Fokusthemen der DiP-Modellregion entwickelten Prozesse und technischen Konzepte zu evaluieren und ihre Auswirkungen auf die Region einzuordnen.
Der Standort Halle (Saale) des Fraunhofer IKTS entwickelt einen Modellierungsansatz, der LCA- und Input-Output-Verfahren in einem erweiterten hybriden Modell zusammenführt. Das Modell ermittelt die regionalen ökonomischen und sozialen Effekte der DiP-Projekte auf die Modellregion. Dazu zählen unter anderem die Wertschöpfung, Beschäftigung und gesellschaftliche Indikatoren.
Im Rahmen von Fallstudien während der Projektlaufzeit bieten Analysen mit dem im Projekt »BegleitDiP« entwickelten Modell den Verbundprojekten nachvollziehbare Zwischenergebnisse, welche sie in ihrer weiteren Forschungsarbeit berücksichtigen können. So erfüllt »BegleitDiP« eine übergeordnete, zentrale Steuerungsfunktion. Indem es gezielte Weiterentwicklungen der Verbundprojekte im Hinblick auf ihre regionalen Effekte ermöglicht, unterstützt »BegleitDiP« darüber hinaus die Entwicklung der gesamten Region. Die Informationen und Indikatoren aus dem Projekt werden außerdem für verschiedene Zielgruppen passgenau kommunikativ aufbereitet und auf einer digitalen Informationsplattform (»Dashboard«) für alle Stakeholder bereitgestellt.
In der geplanten zweiten Förderphase, in welcher die neuen Technologien zur Marktreife weiterentwickelt werden, soll »BegleitDiP« die in dieser ersten Phase entwickelten Methoden dann in allen DiP-Projekten zum Einsatz bringen. Dies liefert den DiP-Projekten wichtige Informationen über ihre regionalen Wirkungspotenziale. Die wiederholte Anwendung der Methoden im Laufe der zweiten Förderphase macht den Fortschritt der DiP-Projekte sichtbar und bietet ihnen die Möglichkeit, Entwicklungsoptionen zu vergleichen und ihre regionalen Wirkungspotenziale gezielt in der Projektarbeit zu berücksichtigen. Dies setzt die übergeordnete, zentrale Steuerungsfunktion von »BegleitDiP« fort, um die bestmöglichen Effekte für die Modellregion zu erzielen. Zugleich erhalten die weiteren Stakeholder in der Modellregion und nicht zuletzt auch der Fördermittelgeber ein vollständiges Bild dieser vom DiP-Verbund zur Gestaltung des Strukturwandels geschaffenen Beiträge.