Prozesse

© Fraunhofer IKTS
Schalldruckverlauf während des Schweißprozesses.
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Spektrogramm einer Ventilüberwachung mit Kerbe im Ventilsitz.
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Hochtemperaturfähige Produktmarkierung auf Bauteil unter UV-Licht.

Zustandsüberwachung im Produktionsprozess

Die Zustandsbewertung eines Produktionsprozesses beginnt mit einer akustischen Prozessanalyse, bei der prozesstypische Parameter identifiziert und mit den akustischen Messgrößen korreliert werden.
Mittels messtechnischer Begleitung des Prozesses und paralleler Kontrolle der prozesscharakterisierenden Parameter verifiziert das Fraunhofer IKTS die Messergebnisse. Lösungen für eine Zustandsüberwachung im Produktionsprozess werden für viele Branchen und Bereiche angeboten, z. B.:

  • Fehlererkennung beim Fügen in Automobilbauprozessen
  • Monitoring von Schweißprozessen
  • Analyse hochvolumiger Produktionsprozesse durch miniaturisierte Messtechnik

Mehr Informationen zur Zustandsüberwachung erhalten Sie hier:

Ansprechpartner: Dr. Lars Schubert
Abteilung: Intelligente Materialien und Systeme, Gruppe: Systeme für Zustandsüberwachung

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Ventilüberwachung für Kompressoren

Druckluft- und Vakuumtechnik kommt in nahezu jedem Industriebetrieb zum Einsatz. Für die Überwachung von Kompressoren und Druckluftanlagen gibt es mit übergeordneten Steuerungs- oder Ferndiagnosetools schon Ansätze, die das Thema Industrie 4.0 betreffen. Insbesondere die Überwachung von Ventilen bei Kompressoren ist jedoch aufgrund unterschiedlichster Umgebungsparameter sehr komplex.

Das Ventilüberwachungssystem des Fraunhofer IKTS kombiniert verschiedene Sensoren, wie Druck-, Beschleunigungs-, Temperatur- und Schallemissionsaufnehmer, um die entscheidenden Bauteile permanent zu überwachen und zu bewerten. Durch gezielte Datenerfassung und Datenanalyse reduzieren sich periodische Instandhaltungsaufgaben deutlich und vorbeugende Aktionen gegen Materialverschleiß und andere Störfaktoren werden möglich.

Mehr Informationen zur Ventilüberwachung erhalten Sie hier:

Ansprechpartner: Dr. Lars Schubert
Abteilung: Intelligente Materialien und Systeme, Gruppe: Systeme für Zustandsüberwachung

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CeraCode® – Bauteilrückverfolgung in der Metallbearbeitung

Die individuelle Kennzeichnung (direct part marking) von wärmebehandelten Bauteilen in der Metallverarbeitung bringt einige Herausforderungen mit sich. Um den material- und prozessseitigen Randbedingungen (hohe Temperaturen, beschichtete Oberflächen) gerecht zu werden, wurde am Fraunhofer IKTS die CeraCode®-Markierung auf Basis robuster keramischer Leuchtstoffe entwickelt. Mit dieser Lösung kann die Nachverfolgung von Bauteilen über die gesamte Prozesskette hinweg erfolgen.

Mehr Informationen zur Produktkennzeichnung erhalten Sie hier:

Ansprechpartner: Dr. Thomas Härtling
Abteilung: Elektronikprüfung und Optische Verfahren, Gruppe: Optische Prüfverfahren und Nanosensorik

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3D-Schwingungsanalyse zur Prozessoptimierung

Um einem Totalausfall technischer Anlagen vorzubeugen, bietet das Fraunhofer IKTS mit der 3D-Schwingungsanalyse ein Vor-Ort-Werkzeug der berührungslosen Messung an. Diese ermöglicht, z. B. bei Verpackungsmaschinen, eine frühzeitige Identifikation schwingungsverursachender Schwachstellen.

Dreidimensionale Schwingungs- und Modalanalysen sowie 3D-Dehnungsmessungen werden vor Ort ausgewertet. Durch eine räumlich hohe Auflösung können dabei sehr kleine aber auch große Anlagen bzw. Anlagenbereiche überwacht werden. Der breite Frequenzbereich und die hohe Auflösung des Systems erlauben Messungen von niederfrequenten Schwingungen mit großer Auslenkung bis hin zu kleinsten hochfrequenten Schwingungen.

Die zeitgleiche Erfassung der Schwingungskomponenten in allen Dimensionen spart Messzeit und Kosten im Vergleich zu anderen Messverfahren (z. B. 1D-Vibrometer).

Das Fraunhofer IKTS bietet die 3D-Schwingungsanalyse u. a. für folgende Anwendungen an:

  • Wandler-Charakterisierung
  • Darstellung der Wellenausbreitung und Schadenswechselwirkung in verschiedenen Materialien und Strukturen

Mehr Informationen zur Schwingungsanalyse erhalten Sie hier:

Ansprechpartner: Dr. Lars Schubert
Abteilung: Intelligente Materialien und Systeme, Gruppe: Systeme für Zustandsüberwachung

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3D-Dosimeter zur Erfassung hochenergetischer Strahlung

Die Dosis hochenergetischer Strahlung (z. B. Gamma- oder Elektronenstrahlung) auf gekrümmten 3D-Freiformoberflächen lässt sich mit Hilfe anorganischer Leuchtstoffe erfassen. Die Dosisinformation wird im 3D-Dosimeter des Fraunhofer IKTS im Dosismessbereich 0–250 kGy bei einer Dosisauflösung bis 80 kGy mit 1 kGy und ab einer Dosisauflösung von 80 kGy mit 5 kGy optisch von einer beliebig geformten Oberfläche mit hoher Ortsauflösung ausgelesen.

Mehr Informationen zum 3D-Dosimeter erhalten Sie hier:

Kontakt: Dr. Thomas Härtling
Abteilung: Elektronikprüfung und Optische Verfahren, Gruppe: Optische Prüfverfahren und Nanosensorik

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