Geschäftsfeld Maschinenbau und Fahrzeugtechnik

Profil

 

Das Geschäftsfeld »Maschinenbau und Fahrzeugtechnik« des Fraunhofer IKTS bietet traditionell Verschleißteile und Werkzeuge sowie spezifisch beanspruchte Bauteile aus Hochleistungskeramiken, Hartmetallen und Cermets für den Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbau. Einen neuen Schwerpunkt bilden optische, elastodynamische und magnetische Prüfsysteme für die Überwachung von Komponenten und Fertigungsanlagen.

Steigende Energie- und Rohstoffpreise, der verschärfte internationale Wettbewerb und die verstärkten Forderungen nach Nachhaltigkeit stellen heute große Herausforderungen für den Maschinen- und Anlagenbau dar. Im Fahrzeugbau spielen zudem immer strenger werdende Abgasnormen eine Rolle. Durch den Einsatz von Komponenten aus Hochleistungskeramik können entscheidende Verbesserungen in bestehenden und neuen Systemen erreicht werden.

Das Fraunhofer IKTS unterstützt seine Kunden bei der applikationsorientierten Werkstoffauswahl und -entwicklung, wobei sowohl etablierte Materialsysteme als auch neue Kombinationen zum Einsatz kommen. Die Mitarbeiter verfügen über langjährige Erfahrungen in der keramik- und hartmetallgerechten Auslegung von Bauteilen und ein umfangreiches Know-how hinsichtlich der wirtschaftlichsten Herstellverfahren und der erfolgreichen Integration in das Anwendersystem. Neue Ideen für Anwendungen werden so schnell und kostengünstig in Prototypen und Kleinserien umgesetzt. Bei der Auswahl des Herstellungsprozesses kann auf eine im internationalen Maßstab herausragende Bandbreite an keramischen Fertigungsverfahren zurückgegriffen werden. Die vorhandene Ausrüstung erlaubt ein Hochskalieren der Prozesse über den Technikumsmaßstab bis hin zur Überführung in die industrielle Fertigung.

Prüf- und Monitoringsysteme überwachen den Betriebszustand von Komponenten und Anlagen. Frühzeitig erkennen und lokalisieren sie Defekte. Dafür steht ein breites Portfolio an einzigartigen Methoden zur zerstörungsfreien Erfassung von kritischen Materialparametern wie Faser- und Gefügestrukturen, Spannung, Porosität, Rissbildung oder Delaminationen zur Verfügung. Die Signale werden detektiert, über eigene leistungsfähige Hardwarekomponenten verarbeitet und durch die im Haus entwickelte Software visualisiert und ausgewertet.